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Was kostet ein Hausbau wirklich? Die Kostenpositionen im Überblick

Wer ein Haus bauen will, bekommt von Bauunternehmen Quadratmeterpreise genannt. Aber was steckt dahinter – und was ist nicht enthalten? Diese Frage ist eine der häufigsten im ersten Beratungsgespräch. Die Antwort ist komplex, aber sie lässt sich strukturieren.

Der Rohbau – also Fundament, Außenwände, Decken, Dach – macht in der Regel 30 bis 40 % der Gesamtbaukosten aus. Hinzu kommen Innenausbau (Estrich, Putz, Trockenbau, Böden), Haustechnik (Heizung, Sanitär, Elektro), Außenanlagen und die sogenannten Baunebenkosten: Architekt, Statiker, Energieberater, Baugenehmigung, Erdarbeiten.

Ein weiterer Kostenfaktor, der oft unterschätzt wird: die Erschließung. Wenn ein Grundstück nicht an Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen ist, können Erschließungskosten mehrere zehntausend Euro betragen – unabhängig vom Gebäude.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich zu Beginn nicht nur einen Quadratmeterpreis nennen, sondern eine klare Leistungsbeschreibung. Was ist enthalten, was nicht. Nur dann sind Angebote vergleichbar – und Überraschungen vermeidbar.