Ein Bauvertrag ist kein Formular – er ist ein rechtsverbindliches Dokument, das Leistung, Preis, Fristen und Haftung regelt. Wer unterschreibt, ohne zu lesen, riskiert Überraschungen, die teuer werden.
Auf diese Punkte sollte jeder Bauherr vor der Unterschrift achten: Ist das Leistungsverzeichnis vollständig und dem Vertrag beigefügt? Sind Fertigstellungsfristen mit Pönale (Vertragsstrafe) vereinbart? Wie werden Nachträge geregelt? Welche Zahlungsfristen und -stufen sind vorgesehen?
Ein kritischer Punkt ist die Abschlagszahlungsregelung. Bauunternehmen können Abschlagszahlungen nach Baufortschritt verlangen – aber wer vorab mehr zahlt als gebaut ist, hat im Insolvenzfall wenig Handhabe.
Wir empfehlen unseren Kunden, vor der Unterschrift einen unabhängigen Juristen oder Bausachverständigen hinzuzuziehen. Das ist keine Misstrauensfrage – es ist Sorgfalt. Ein guter Vertrag schützt beide Seiten.
