Ein Hausbau gliedert sich in klar definierte Phasen. Wer diese kennt, kann den Baufortschritt einschätzen – und weiß, wann welche Entscheidungen getroffen werden müssen.
Phase 1 – Erdarbeiten und Fundament: Baugrube, Bodenplatte oder Keller. Die Grundlage des Gebäudes. Mängel hier sind später kaum zu korrigieren.
Phase 2 – Rohbau: Außenwände, Innenwände, Decken, Dachstuhl und Eindeckung. Nach dem Rohbau steht das Gebäude witterungsdicht. Das ist ein wichtiger Meilenstein.
Phase 3 – Haustechnik: Heizung, Sanitär und Elektro werden installiert – im Rohbau, bevor verputzt wird. Änderungen danach sind aufwendig und teuer.
Phase 4 – Innenausbau: Putz, Estrich, Trockenbau, Fenster und Türen, Fliesen, Bodenbeläge, Maler.
Phase 5 – Außenanlagen und Abnahme: Pflasterung, Einfahrt, Entwässerung, dann Übergabe.
Wer als Bauherr weiß, in welcher Phase Entscheidungen anstehen – Grundrissänderung vor dem Rohbau, Fliesenauswahl vor dem Innenausbau – kann aktiv mitgestalten, ohne den Bauablauf zu stören.
